Eine Atemschutzmaske zum Schutz gegen Atemgifte

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Atemschutzmasken kommen immer dann zum Einsatz, wenn Menschen mit gefährlichen Stoffen und Gasen in Kontakt kommen. Die Atemschutzmaske dient in erster Linie den Atmungsorganen zum Schutz gegen gefährliche Atemgifte. Nicht nur das Militär verwendet derartige Masken, beispielsweise auch in der Grundausrüstung eines Feuerwehrmannes darf ein Atemschutz nicht fehlen. Sie sind bei jedem Brand-Einsatz schädlichen Gasen und gefährdendem Qualm ausgesetzt. Jeder, der in seinem Beruf mit giftigen Dämpfen in Berührung kommen könnte, benötigt zwingend einen Schutz in Form einer Maske für seine Atmungsorgane.

Atemschutzvollmasken, Halbmasken und Mundstückgarnituren gibt es jeweils in zwei Ausführungen. Bei einer Ausführung, der Normaldruckmaske, entspricht der Druck innerhalb der Maske exakt dem Druck in der Umgebung. Bei der anderen Ausführung, der Überdruckmaske, erzeugt ein Lungenautomat in der Maske einen Überdruck, wodurch dem Träger ein leichteres Einatmen ermöglicht werden kann. Beide Masken haben ihre Vor- und Nachteile, was die Folgen einer möglichen Undichtigkeit betrifft.

Es gibt Faktoren, die die Dichtigkeit einer Maske, von einem Verrutschen einmal abgesehen, erheblich beeinflussen. So ist für Männer grundsätzlich eine gründliche Rasur vor dem Einsatz einer Atemmaske ratsam. Schon kurze Zeit nach der Rasur verliert die Maske an Dichtigkeit. Dem zufolge haben auch träger von Bärten große Probleme bei dem Tragen von Atemmasken. Das kann sogar soweit gehen, dass sie, wenn ein Beruf das Tragen einer Maske erfordert, von diesem Beruf ausgeschlossen werden können. Ihre Sicherheit kann unter diesen Umständen nicht gewährleistet werden. Auch Brillenträger haben derartige Probleme. Die Brillenbügel verhindern das genaue Abschließen der Maske, wodurch sie undicht wird. Es wurde noch keine adäquate Lösung für das Problem gefunden, auch das Ersetzen der Bügel durch Gummibänder ist keine geeignete Lösung, da auch hier die Maske nicht vollständig dicht sein kann. Lediglich das Austauschen der Sichtscheiben gegen auf den Träger angepasste Gläser erscheint Erfolg zu versprechen, wird aber in der Praxis nur selten angewandt. © Foto: U. Herbert  / pixelio.de

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