Beheizbare Heckscheibe verbessert die Sicht beim Fahren

126157_web_R_by_Hans-Peter Reichartz_pixelio.de

Die Heckscheibenheizung dient der Verbesserung der Sicht beim Fahren. Schnee, Eis und Feuchtigkeit können beseitigt werden und ein Beschlagen der Scheibe wird verhindert.

Technisch kann eine beheizbare Heckscheibe in zwei Formen gebaut werden. Es besteht die Möglichkeit, Heizdrähte von innen auf die Scheibe zu drucken oder diese zwischen zwei Schichten des Verbundglases einzubringen. Bei der ersten Variante sind die Heizleitungen rund 2 mm stark, durch die Lage auf der Scheibe sind diese aber nicht geschützt gegen Beschädigungen. Vorteil dieser Heizungsart ist die leicht mögliche Reparatur der freiliegenden Leitungen. Bei der zweiten Variante werden Drähte direkt in der Scheibe installiert, sie liegen geschützt und können Stärken unter 1 mm haben. Zwar sind die Heizleitungen geschützt, lassen sich aber bei alterungsbedingten Ausfällen nicht reparieren. In diesem Fall ist nur der Austausch der gesamten Scheibe möglich, während Unterbrechungen in aufgedruckten Heizleitungen mit Leitlack wieder funktionsfähig gemacht werden können.

Über die Lichtmaschine und das Bordnetz erfolgt die Stromversorgung. Die Leistung der Heizung beträgt ca. 150 Watt. Durch den Betrieb entsteht ein Mehrverbrauch von 0,13 Liter Kraftstoff auf 100 Kilometern. Die meisten Heckscheibenheizungen verfügen über eine Abschaltautomatik. Foto: © Hans-Peter Reichartz  / pixelio.de

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